Liebe Besucher
Sie haben den zehnten Punkt der Südroute des GeschichtsPfades in Inden/Altdorf gefunden. Dieser Punkt ist Teil eines Projektes in allen Orten der Gemeinde Inden. Wenn Sie näheres dazu wissen möchtet, finden Sie alles weitere HIER
Der GeschichtsPfad in Inden/Altdorf besteht insgesamt aus 22 Punkten, die Sie in zwei Rundgängen erleben können. Näheres dazu finden Sie HIER
Unten finden Sie Infos zum Standort. Über die nachstehenden Symbole sind diese Informationen in verschiedene Sprachen übersetzt, ebenso in „Leichter Sprache“ und in Audioversion.
Andenken an die alten Dörfer
In den vergangenen Jahrhunderten litten die Menschen im Jülicher Land häufig unter Krieg, Not, Missernten und Seuchen. Hoffnung und Trost fanden sie im Glauben. So etwa beteten sie bei Bitt- und Hagelprozessionen durch die Feldflur um Schutz und Segen für eine gute Ernte und dadurch für ein Leben ohne Hunger. Wegekreuze, Bildstöcke und Kapellen sind Ausdruck dieser Frömmigkeit. Zugleich sind sie Zeitzeugen der Geschichte und Bauwerke von hoher künstlerischer Qualität, geschaffen von handwerklich geschickten Meistern.
In Inden/Altdorf finden sich eine Anzahl solcher Andenken aus den ehemaligen Dörfern Altdorf, Inden und Pier. Die Menschen, die ihre Heimat wegen des Braunkohleabbaus verloren haben und sich hier ein neues Zuhause aufbauten, brachten diese Dinge als Erinnerung mit oder bauten sie aus Abbruchmaterial neu auf.
An diesem Standort stehen Sie vor dem „Aldenhovener Kreuz“ von 1710. Dieses Prozessionskreuz stand ehemals an der Kreisstraße K19 von Altdorf nach Pattern.

Eine Straßenecke „Im Schlehental“ schmückt der Bildstock aus dem Altdorfer Schlehental.
Am Lindenrondell an der katholischen Kirche befindet sich das Prozessionskreuz von 1708, das früher an der Altdorfer Kirchenmauer stand.
Die vier Grabkreuze an der Mauer der katholischen Pfarrkirche standen in Inden auch an der Kirche. Das Älteste ist von 1686.
An der Ecke Indener Straße/Friedensstraße hat das Hochkreuz aus dem 19. Jahrhundert vom alten Friedhof an der Indener Kirche einen neuen Platz gefunden „S08 Erinnerung an Inden“.
An der Ecke Indener Straße/Pumpengasse findet sich ein Missionskreuz. Es stand ehemals am Ortsausgang an der Landstraße L241 von Altdorf nach Inden.
Das „Steinerne Kreuz“ aus Inden von 1730 finden Sie in der Straße „Am Wehebach“. Einst stand es als Hagelkreuz an der B56 von Inden nach Pattern.

Am Fußweg unterhalb der alten Kippe ist das Missionskreuz aufgestellt, das ehemals an der Landstraße L241 von Altdorf in Richtung Kirchberg stand.
Das „Bonsdorfer Kreuz“ an Station „S04 Bonsdorf-Pesch-Pommenich-Verken und Vilvenich“ am Ende der Bonsdorfer Straße stammt vom ehemaligen Bonsdorfer Friedhof in Pier.
Das Turmkreuz an der alten Kippe bei Station „S03 Erinnerung an Pier“ erinnert an die Kirche St. Mariä unbefleckte Empfängnis in Pier.
Eine Glocke der Pierer Kirche bei Station „S05 Umsiedlung Pier“ erinnert an der Pierer Straße an Pier.

Hinzu kommen noch die Kapelle an der Uferstraße, von Privatleuten in Eigeninitiative aus Abbruchmaterial aus Inden und Altdorf erbaut und die ebenfalls aus Abbruchmaterial errichtete Gedächtniskapelle an der Gedenkstätte Geuenich bei Station „S06 Geuenich“.

An die Opfer der beiden Weltkriege erinnern die Gedenkstätte Geuenich und das aus Altdorf stammende Denkmal für die gefallenen Fußballer, das in der Nähe des Sportplatzes in der Merödgener Straße wieder aufgesetzt wurde.
In der Pumpengasse steht die alte Dorfpumpe aus der Brockengasse in Altdorf.
Das Bodenmosaik vor der katholischen Kirche an der Hauptstraße zeigt die ehemaligen Ortslagen von Inden und Altdorf.





