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Sie haben den zweiten Punkt der Südroute des GeschichtsPfades in Inden/Altdorf gefunden. Dieser Punkt ist Teil eines Projektes in allen Orten der Gemeinde Inden. Wenn Sie näheres dazu wissen möchtet, finden Sie alles weitere HIER

Der GeschichtsPfad in Inden/Altdorf besteht insgesamt aus 22 Punkten, die Sie in zwei Rundgängen erleben können. Näheres dazu finden Sie HIER

Unten finden Sie Infos zum Standort. Über die nachstehenden Symbole sind diese Informationen in verschiedene Sprachen übersetzt, ebenso in „Leichter Sprache“ und in Audioversion.

In Arbeit
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Zusatzinfo Deutsch (in Arbeit)
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Grubenbahn-Montageplatz-Kohlebunker

Nachdem die Tagebaue um Lucherberg ausgekohlt waren, erhielt die Brikettfabrik Lucherberg (Luftbild Pos. 1) mit ihrem Kraftwerk ab 1929 Rohkohle aus dem „Tagebau Alfred“ bei Konzendorf. Dafür wurde die schon 1921 gebaute Grubenbahn genutzt (Luftbild Pos. 2).
Einige hundert Meter vor dem Endpunkt Lucherberg gabelte sich die 7,4 km lange Strecke: Der nördliche Zweig führte zum Rohkohlebunker (Luftbild Pos. 3) südlich der Brikettfabrik, heute ist dort die Straße „An der Kippe“, Haus-Nrn. 1-23.

1954 hätten sie von diesem Standort aus, mit Blickrichtung Norden, diese Sicht auf den Rohkohlebunker und die Brikettfabrik gehabt.

Der südliche Zweig der Strecke verlief auf der heutigen „Eisenbahnstraße“ und mündete in den Übergabebahnhof mit Anschluss an das öffentliche Eisenbahnnetz (Luftbild Pos.4). Von dort erfolgte der Weitertransport von Briketts und Rohkohle unter anderem an die Papier- und Zuckerfabriken der Region.
Bis zum Ende von „Tagebau Alfred“ Anfang 1942 kam die Rohkohle ausschließlich aus Konzendorf. Danach über die gleiche Strecke aus dem 1938 aufgeschlossenen „Tagebau Düren“; nach dessen Auskohlung ab 1956 aus dem „Tagebau Zukunft-West“ bei Weisweiler. Dafür wurde bereits 1951 eine neue, 5,2 km lange Grubenbahn in Betrieb genommen (Luftbild Pos. 5) 1960 wurde die Brikettfabrik Lucherberg stillgelegt. Der Übergabebahnhof hatte damit seine Funktion verloren und wurde in den Folgejahren abgebaut. Die Kohlebahn nach Weisweiler wurde ebenfalls zurück gebaut, die Grubenbahn über Konzendorf zum „Tagebau Düren“ blieb bestehen.
Südlich der Goltsteinstraße, links neben dem ersten Haus hinter dem ehemaligen Bahnübergang in Richtung Lucherberg (heute Goltsteinstraße 67 neben dem Parkplatz Rathaus), wurde 1957 der Absetzer 746 montiert (Luftbild Pos. 6)

Von Mai 1959 bis Juli 1962 wurde über Bandstraßen Abraum aus dem 1958 aufgeschlossenen „Tagebau Inden 1“ in den alten Lucherberger „Tagebau 1“, den sogenannten „Schlammsee“, verbracht. Daraus entstand die Goltsteinkuppe.
Über dieselbe Bandstraße wurde ab 1962 der Abraum aus dem „Tagebau Inden 1“ zur Verfüllung des „Tagebau Düren“ transportiert. Die Grubenbahn war dafür um ein zweites Gleis erweitert worden. 1969 endete die Verfüllung des „Tagebau Düren“, der verbleibende Restsee ist heute der „Dürener Badesee“. Die Bahnstrecke wurde zurückgebaut.

Das Gelände südlich der heutigen Goltsteinstraße bis an den Wehebach westlich der ehemaligen Bahnstrecke wurde 1978 als erstes Gebiet für die Umsiedlung erschlossen und ab 1979 bebaut. Das war das Gelände, auf dem die Verladeanlage (Luftbild Pos. 7) von der Bandanlage auf die Abraumbahn errichtet war. Hier sind heute die Straßen „Berger Weg“, „Mühlenkamp“ und „An der Kippe 1-23“.

Auf dem KulturGeschichtsPfad Lucherberg können Sie der Brikettfabrik und den frühen Tagebauen ausführlich nachspüren.

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