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Sie haben den vierten Punkt der Südroute des GeschichtsPfades in Inden/Altdorf gefunden. Dieser Punkt ist Teil eines Projektes in allen Orten der Gemeinde Inden. Wenn Sie näheres dazu wissen möchtet, finden Sie alles weitere HIER
Der GeschichtsPfad in Inden/Altdorf besteht insgesamt aus 22 Punkten, die Sie in zwei Rundgängen erleben können. Näheres dazu finden Sie HIER
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Bonsdorf Pesch Pommenich Verken und Vilvenich

Links die Mauer des Bonsdorfer Friedhofes
Das ehemals eigenständige Bonsdorf war der Teil des Dorfes Pier, der von der Bonsdorfer Straße, der Jakobstraße sowie Haus Pesch gebildet wurde. Der Ort ist vermutlich aus der adeligen Grundherrschaft von Haus Pesch hervorgegangen. Schon 1306 erscheint Bonsdorf als selbständige Pfarre St. Ursula. Bis 1806 gehörte auch Oberkrauthausen jenseits der Rur zur Pfarre. Die jeweiligen Besitzer des Hauses Pesch übten das Patronatsrecht aus. 1806 wurde die Pfarre Bonsdorf aufgelöst und mit Pier vereinigt.
Nach dem Tod des letzten Bonsdorfer Pfarrers wurde die Kirche 1844 abgerissen. Auf dem sie umgebenden Friedhof wurde bis 1947 beerdigt, 1950 wurde er geschlossen und 1970 entwidmet.
Haus Pesch hatte das Patronatsrecht der Pfarre St. Ursula in Bonsdorf. Das Haus des ehemaligen Rittergutes stammte aus dem 16. bis 18. Jahrhundert,

welches ursprünglich von Wassergräben umgeben war. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage stark beschädigt und nach dem Krieg vereinfacht wieder aufgebaut. Von 1908 bis zur Umsiedlung war es ein landwirtschaftlicher Betrieb in Privateigentum.

Pommenich, ursprünglich ein eigenständiger Weiler, wurde erstmals 1374 genannt. Die Pommenicher Straße war der Kern des Ortes. Hier lag auch der Pierer Sportplatz.
Haus Verken wird erstmals 1131 erwähnt. Das Geschlecht der Herren von Vercken trat gegen Ende des 16. Jahrhunderts zum Protestantismus über und machte das Haus zu einer der Keimzellen des Protestantismus im Düren-Jülicher Land. Seit Ende des 18. Jahrhunderts war Haus Verken stark verschuldet; bis 1868 mussten große Ländereien zur Tilgung verkauft werden, die Hauptburg verfiel vollständig. 1913 kaufte ein Pommenicher Landwirt und Ziegeleibesitzer das marode Anwesen.

Zehn Jahre später entstand das villenartige Wohnhaus. Die notdürftig instand gesetzte Vorburg wurde als landwirtschaftlicher Betrieb noch einige Jahrzehnte bewirtschaftet. Die Firma Swart betrieb hier eine Gärtnerei und Gartencenter und musste im Zuge der Umsiedlung den Betrieb aufgeben.

Vilvenich bestand aus nur einer Straße, die in die Viehtrift zu den Rurwiesen überging. Über die Gründung der St. Helena Kapelle liegt nichts Urkundliches vor. Die Kapelle lag auf zum Hof gehörendem Herrenland und war in dessen Umfassungsmauer mit einbezogen. Der ehemals herzogliche Zehnthof war seit dem frühen 19. Jahrhundert bis zur Umsiedlung ein landwirtschaftlicher Betrieb





